... das gehört zusammen wie gutes Training und ein schneller Wettkampf. Es muss aber nicht immer mit Laufen zu tun haben. Hier bekommt ihr jeweils eine Story angeboten, die sich ums Laufen dreht, oder auch nicht.
Unten findet ihr noch das Update vom Veranstaltungstag. Oben steht der Pressebericht, der an die Zeitung geht. Ganz unten gibt es dann noch einen kleinen Rennsteig-Beitrag.
Pressebericht:
Jacqueline Hausmann gewinnt den
Helgoland-Marathon!
Was für ein Paukenschlag! Annike Wiedemann, eine der beiden bisherigen Helgoland-Marathon Siegerinnen des Lauftreff Hils musste verletzungsbedingt passen und ihre Team-Kollegin Jacqueline Hausmann springt in die Bresche und läuft auf Hoher See eine unfassbare Zeit. 3:22 Stunden im Marathon. Das Ganze bei achtfacher Inselumrundung samt „Besteigung“ des Düsenjägers, eines 300 Meter langen 20 Prozent Anstiegs. Das ist die bisher mit Abstand schnellste Zeit, die je eine Frau der Hils-Läufer auf Helgoland gelaufen ist. Im aktuellen Rennen waren nur sechs Männer schneller. Vor der zweiten Frau hatte Jacqueline Hausmann 20 Minuten Vorsprung. Nach Melina Köppelmann, Annike Wiedemann und Tewes Brandt ist Jacqueline Hausmann das vierte Team-Mitglied des Lauftreff Hils, dass den Marathon auf Helgoland gewinnen konnte.
Aber das war noch nicht alles. Roman Feichtinger lief auf Helgoland mit 3:34 Stunden eine außerordentlich gute Zeit. Er belegt am Ende einen beachtlichen achten Platz im Gesamtfeld und wurde Dritter in der Altersklasse M40.
Bei Michael Messerschmidt lief es nicht ganz so gut. Er konnte seine bisherigen Helgoland Zeiten nicht toppen. Mit einer Zeit von 4:02 Stunden landete er auf einem guten 34. Platz und wurde Vierter in der Altersklasse M60. Als „Trostpreis“ für ihn gab es aber den Sieg in der Mannschaftswertung. Denn die schnappten sich Jacqueline Hausmann, Roman Feichtinger und er in sehr guten 10:59 Stunden.
Zum ersten Mal wurde auf Helgoland, neben dem Marathon und dem Mini-Marathon, auch ein 10 Meilen Lauf angeboten. Diese 16 Kilometer Strecke wurde gleich stark angenommen. Für den Lauftreff Hils starteten hier Johannes Möller und Felix Langer. Möller, ein Helgoland-Kenner und schneller Ausdauerläufer, belegte am Ende den vierten Platz in der Gesamtwertung. Ein sehr gutes Ergebnis mit einer Zeit von 1:06 Stunden.
Felix Langer, der erst seit drei Wochen beim Lauftreff trainiert, setzte noch einen obendrauf. Er wurde am Ende Zweiter, mit einer Klasse-Zeit von 1:01 Stunden. Er musste sich lediglich dem Top Läufer des SSF Bonn, Till Krajenski, beugen. Das war für Langer ein Einstand nach Maß.
Auch Andreas Besler war mit acht Schülern der Lebenshilfe Alfeld e.V. beim Helgoland Marathon dabei. Sie starteten alle auf der 5,4 Kilometer Strecke des Mini-Marathon. Auch in diesem Jahr konnte Besler seine Schüler hinter sich lassen. Die hatten jede Menge Spaß auf Deutschlands einziger Hochseeinsel und platzierten sich im Mittelfeld des Wettbewerbs.
Helgoland ist für die Hils-Läufer immer eine Reise wert. Der Marathon auf der Insel ist eine einzigartige Veranstaltung. Schwierig und kräfteraubend, aber dafür vor traumhafter Kulisse und einem Umfeld, das seinesgleichen sucht. All das sorgt dafür, dass die Läufer aus dem Hils immer wieder zu „ihrem“ Marathon auf die Insel kommen werden.
Thomas Knackstedt
Update vom Wettkampftag
Jacqueline gewinnt Helgoland.
Was für ein Paukenschlag! Annike, eine unserer beiden bisherigen Helgoland-Marathon Siegerinnen musste verletzungsbedingt passen und Jacqueline springt in die Bresche und läuft auf Hoher See eine unfassbare Zeit. 3:22 Stunden im Marathon. Das Ganze bei achtfacher „Besteigung“ des Düsenjägers. Da sage ich nur: Chapeau! Das ist die bisher mit Abstand schnellste Zeit, die je eine Frau unserer Laufgruppe auf Helgoland gelaufen ist. Im heutigen Rennen waren nur sechs Männer schneller als Jacqueline.
Die neue "Marathon-Königin" von Helgoland.
Aber das war noch nicht alles. Unser Roman, der im Vorfeld wieder ein wenig tiefstapelte, läuft mit 3:34 Stunden eine außerordentlich gute Zeit. Er belegt am Ende einen hervorragenden achten Platz im Gesamtfeld und wird Dritter in der Altersklasse M40.
Bei Michael lief es nicht ganz so gut. Er konnte seine bisherigen Helgoland Zeiten nicht toppen. Aber nach seinem Frühjahrprogramm war das auch nicht zu erwarten. Mit einer 4:02 Stunden landete er auf einem guten 34. Platz und wurde Vierter in der Altersklasse M60. Als „Trostpreis“ für ihn gab es aber den Sieg in der Mannschaftswertung. Denn die schnappten sich Jacqueline, Roman und er in sehr guten 10:59 Stunden. Sehr, sehr gut.
Ein ganz starkes Team.
Doch es geht noch weiter. Unser „Neuer“, der Felix, zeigte bei seinem ersten Start für den Lauftreff Hils gleich, was in ihm steckt. Er musste sich im ersten 10 Meilen-Rennen, das auf Helgoland ausgetragen wurde, nur Till Krajenski von der SSF Bonn beugen. Das ist Volker Krajenskis Sohn und der ist in diesem Jahr schon den Halbmarathon in 1:07 Stunden und die 10 Kilometer in 31:40 Minuten gelaufen, also eine echte Größe. Krajenski war nach 54:50 Minuten im Ziel. Felix folgte in fantastischen 1:01:45 Stunden auf Platz 2 im Gesamtfeld. Johannes Möller lief, nach langer Wettkampfpause, ebenfalls die 10 Meilen. Er belegte einen ganz starken 4. Platz in der Zeit von 1:06:27 Stunden.
Platz 2 und 4 auf den 10 Meilen. Das kann sich blicken lassen.
Natürlich war auch unser Besi am Start. Ebenfalls nach ganz, ganz langer Verletzungspause. Er startete zusammen mit acht seiner Schülerinnen und Schüler der Lebenshilfe und landete mit einer Zeit von 29:51 Minuten auf Platz 20. Natürlich hat er alle seine Schüler hinter sich gelassen. So kennen wir ihn.
Thomas Knackstedt
Comeback der Legenden.
Zum Schluss hätten wir dann noch eine ganz besondere Freude für mich anzubieten. Der Doc ist nach ewigen Zeiten wieder einen Marathon gelaufen. Er ist mit Atemproblemen lange ausgefallen. Das hat sich mittlerweile gegeben und er wollte, wenn auch ganz langsam, den Marathon wieder bezwingen.
Wie früher, nur ein bisschen langsamer, Jens und der Doc.
Das tat er heute, zusammen mit dem Ausnahmeläufer der Freiwilligen Feuerwehr Alt Bukow, Jens Lessentin. Die beiden waren auf dem Marathon des Rennsteiglaufs 6:54 Stunden unterwegs, als sie das Ziel erreichten. Da war bei den Beiden die Freude mit Sicherheit so groß, wie bei mir.
Thomas Knackstedt