Sie laufen und laufen...        

        

Die Delligser Läufer sind viel unterwegs. Hier werdet ihr immer wieder Berichte von den Wettkämpfen der Delligser finden. Natürlich gibt es auch mal eine Homestory oder ein wenig Laufkunde. Lasst euch überraschen..

 

Wer unsere Gruppe nicht kennt: Wir laufen seit 1998 zusammen und sind mittlerweile über 20 Marathon- und Ultraläufer. 2008 haben wir in der Gruppe die schnellste Laufdurchquerung Deutschlands zu Fuß hinbekommen. Nach 2 Tagen und 22 Stunden waren wir in einer Staffel, ohne Unterbrechung, von Österreich nach Dänemark gelaufen. Ansonsten waren wir als Mannschaft bei den großen Marathons und Ultraläufen sehr erfolgreich und verfügen auch über ein paar verdammt schnelle Läuferinnen und Läufer. 


 

Legen wir also los...

 


Hier gibt es den Pressebericht zum Northeimer Stadtlauf. Weiter unten findet ihr noch ein paar Sätze zur Veranstaltung.


Doppelsieg durch Melina Köppelmann und

Jan Thomschke. 


Beim Northeimer Stadtlauf wurden Laufstrecken von 1,6 bis 21,4 Kilometern Länge angeboten. Außer der Langstrecke wurden alle Läufe direkt in der Northeimer Innenstadt durchgeführt. 


Der Delligser Lauftreff ist, eine Woche vor dem Start seines Teams beim Köln-Marathon, sehr ausgedünnt an den Start des 9.6 Kilometer Rennens in Northeim gegangen. Während Sabine Weisig, Karsten Nitz und Thomas Knackstedt für Rennen derzeit komplett ausfallen, schonten sich Annike Wiedemann, Natascha Seyd und Roman Feichtinger, um leichte Verletzungen bis zum Marathonstart auszukurieren. 


 


Jan und Melina während des Rennens.


So standen beim Start des Laufs Melina Köppelmann und Jan Thomschke vor dem Northeimer Münster, um den Delligser Lauftreff zu vertreten. Und wie sie das taten. Für Melina Köppelmann war der Lauf in Northeim, wieder einmal, ein einsames Rennen. Auf den sechs Runden durch die Innenstadt wurde sie von der Konkurrenz nicht ansatzweise gefordert. Vielmehr positionierte sie sich direkt hinter den Männer-Spitzengruppen. Am Ende absolvierte Melina Köppelmann die Strecke in 37:54 Minuten. Das war Platz 1 in der Frauenwertung mit knapp 5 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Momentan ist Melina Köppelmann in der regionalen Laufszene eine Sieggarantin auf den Langstrecken.




Tolle Laufstudien.


Was Melina Köppelmann an Konkurrenz fehlte, war für Jan Thomschke zur Stelle. Während ein zweiköpfiges Spitzenduo sein Pulver nach zwei Runden „verschossen“ hatte, übernahmen die Verfolger Jörn Hesse, Stefan Janssen und Jan Thomschke die Spitze des Feldes. Es entwickelte sich ein spannender Dreikampf bis ins Ziel. Jan Thomschke gab bis zur letzten Runde das Tempo vor und teilte sich das Rennen dabei perfekt ein. Auf der 300 Meter langen Zielgeraden war nur noch Stefan Janssen neben ihm. Der konnte allerdings Thomschkes fulminantem Schlussspurt nichts entgegen setzen. So gewann Thomschke das Rennen in einer Zeit von 34:26 Minuten, mit 11 Sekunden Vorsprung vor Janssen. Jörn Hesse belegte, knapp dahinter, Platz 3.


 

So langsam gewöhnt sich Melina auch an Interviews.



Und hinterher ein Bad im Trupp der mitgereisten Fans.


Von Melina Köppelmann ist man Siege bei Volksläufen und Marathonrennen schon gewohnt. Mit Jan Thomschke ist jetzt ein weiterer Läufer des Lauftreffs auf Platz 1 einer regionalen Laufveranstaltung gesprintet. Diese starken Ergebnisse lassen für die Zukunft hoffen.



Thomas Knackstedt




Hier noch ein paar Eindrücke aus Northeim:



Doppelsieg beim Northeimer Stadtlauf.


Was für ein Tag! Eine Woche vor dem Köln-Marathon haben Melina und Jan gezeigt, wie verdammt gut sie drauf sind. Die Laufgruppe ist das, trotz der vielen Verletzten auch. Ich habe mich tierisch gefreut, dass so viele unserer Läufer zum Zuschauen gekommen sind. Und: Es hat sich gelohnt!



Zwei DSC-Starter; zwei Sieger.


Hier gibt es einen kurzen Abriss der Ereignisse. Morgen werdet ihr dann den Pressebericht zum Lauf hier finden.



Allein auf weiter Flur: Melina.


Unsere Verletzungssorgen reißen nicht ab. Heute, beim letzten Test vor dem Marathonstart, konnten nur Melina und Jan an den Start des Northeimer Stadtlaufs auf der 9,6 Kilometer langen Strecke gehen.



Jan kontrolliert eine starke Spitzengruppe.


Für Melina war es ein "normaler Arbeitstag." Jedenfalls wenn man die Wettkämpfe dieses Jahres zum Vergleich nimmt. Es findet sich momentan einfach keine Konkurrentin für Melina. Zum einen ist das natürlich ein Beweis, wie stark Melina ist, zum anderen ist es schade, da ich davon ausgehe, dass Melina, sollte sich mal eine Gegnerin zeigen, vielleicht noch eine Schippe drauflegen kann. Im Moment läuft Melina ihre Rennen allein gegen die Uhr. Ihre starke Zeit von 37: 54 Minuten hätte im Männerfeld noch für Platz 9 gereicht. Bei den Frauen gewann sie mit fünf Minuten Vorsprung.



Am Ende entscheidet ein unwiderstehlicher Antritt.


Was Konkurrenz ausmachen kann, durfte ich heute im Männer-Rennen beobachten. Da stand am Ende ein Jan Thomschke auf Platz 1 des Treppchens und hatte seinem Trainer gezeigt, dass er seine größte Schwäche in eine beeindruckende Stärke verwandelt hat. Ich habe selten eine derart clevere, starke Renntaktik gesehen, wie die von Jan heute. Er ließ sich am Anfang nicht mitreissen, kontrollierte ab der Mitte des Rennens das Feld, und legte am Ende einen unwiderstehlichen Zielsprint hin. Das Ganze in einer Spitzengruppe, die über sehr viel Rennerfahrung und Klasse verfügte. Das war schon großes Kino. Dazu die Zeit von 34:26 Minuten. Das hebt Jan auf das nächste Level hinauf.



Melina "fliegt" ins Ziel.


Unsere beiden Starter und ihre mitgereisten Fans waren jedenfalls hin und weg. Das Trainng der Vorbereitung hat sich gelohnt. Wir haben zwei heiße Eisen im Feuer, die mit ihren gezeigten Leistungen sehr, sehr zufrieden sein können.



Thomas Knackstedt



Stark im Kommen.


Das heutige Mittwochtraining fand bei allerbestem Wetter statt. So kurz vor dem Marathonstart stehen keine Höchstschwierigkeiten mehr im Trainingsplan, aber anstrengen muss man sich schon.


Heute waren nur wenige Köln-Starter am Treffpunkt. Es trafen sich Sarah, Annike, Messer, Arne, Karsten, Jürgen, Roman und Mario. Dazu gesellten sich die Vierbeiner Coosje und Leni. Die Aufgabe des Tages betraf Roman. Innerhalb eines 10 Kilometer Laufs sollte er 7 Kilometer unter 37 Minuten absolvieren. Da ich weiß, dass er das auf einer Flachstrecke locker drauf hat, habe ich für heute anderes Terrain ausgesucht. Für Roman war das kein Problem, er hatte beim Treffpunkt ohnehin vergessen, was auf dem Trainingsplan stand.



Roman, Jürgen und Karsten am Edersee.


Wir liefen zunächst am Putenstall vorbei und nahmen dann die Steigung zum Meeser Berg. Arne warf den Turbo an und zog davon. Da ich auf meinem Tacho sah, wie schnell wir waren, dachte ich da schon: Mal sehen, wie lange das gut geht. Die Steigung nahm das Tempo aus der Gruppe. Die ersten Schweisstropfen fanden ihren Weg auf die Stirn. Runter nach Kaierde ließ Roman es laufen und schloss auf Arne auf.


Die Beiden liefen dann gemeinsam bis nach Kaierde hinein. Karsten und ich schauten uns das mit ein wenig Abstand interessiert an. Am Anstieg zur Kirche zog Roman dann vorbei und gab Gas. Ich war begeistert. Bis zum Friedhof biss Roman sich durch, dann war der letzte Flachkilometer nur noch "Spielkram." Am Ende stand eine 34er Zeit auf der Uhr. Bei der Streckenführung sage ich dazu nur: Meine Hochachtung. Da ist jemand ganz stark im Kommen...



Thomas Knackstedt



Abschlussprüfung.


Die Vorbereitung zum Köln Marathon neigt sich dem Ende zu. Wir, damit meine ich die Laufgruppe, haben reichlich Federn gelassen. Sabine, Karsten und ich sind draußen. Annike, Natascha und Marco sind derzeit nicht voll einsatzfähig. Aber: So kann es gehen! Auch das gehört zu einer langen Vorbereitung.


Kommen wir lieber zu den positiven Aspekten. Am ersten, kalten, komplett verregneten Herbstmorgen des Jahres haben sich Melina, Roman, Arne, Jürgen und Jan auf die Langstrecke begeben. Melina und Jan haben die Große Pyramdie auf dem Langen Weg gelaufen. Wer sich da rantraut ist ein guter Läufer.



Getränkepause am Roten Fuchs.


Annike und ich haben den Läufern auf dem Rad Gesellschaft geleistet. Bei dem Wetter alles andere als ein großer Spaß. Wir wurden eisekalt auf den Rädern und nass obendrein.


Ansonsten war Durchhaltevermögen und Teamgeist angesagt. Aber der wird bei uns ja ohnehin groß geschrieben. Arne und Jürgen liefen ihren langen Part zusammen, begleitet von Jürgens treuer Coosje.


Roman war auf der Langstrecke für sich unterwegs. Eine Zeitlang begleitete ihn Annike. Irgendwann war sie allerdings derart durchgefroren, dass sie den Heimweg antreten musste.



Ein eingespieltes Team: Annike und Roman.


Melina und Jan entpuppten sich ebenfalls als starkes Duo. Die Beiden passen lauftechnisch momentan perfekt zusammen. Jan sorgt am Anfang für die nötige Pace und Melina zeigt ihm am Ende, dass sie ihre Stärken ganz klar im Ausdauerbereicht auf den "späten Kilometern" hat.



Das passt: Melina und Jan.


Ich war jedenfalls von meiner Truppe angetan. Wer bei diesem Schietwetter so einen Kanten angeht, der ist ein echter Läufer. Über die Zeiten der anderen kann ich nicht viel sagen. Melina und Jan schafften es ihre schnellen Kilometer insgesamt in einer 4:14 Minuten auf den Kilometer abzuleisten. Hervorragend! Zur Erinnerung: Die Große Pyramide bedeutet: Einen Kilometer einlaufen. Sieben Kilometer im Tempo. Einen Kilometer Trabpause. Sechs Kilometer im Tempo. Einen Kilometer Trabpause. Fünf Kilometer Tempo.  Einen Kilometer Trabpause. Vier Kilometer Tempo.  Einen Kilometer Trabpause. Drei Kilometer Tempo.  Einen Kilometer Trabpause. Zwei Kilometer Tempo.  Einen Kilometer Trabpause. Ein Kilometer Tempo.  Einen Kilometer Auslaufen. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, darf es gern ausprobieren.



Thomas Knackstedt