Sie laufen, und laufen, und laufen...        

         

Die Delligser Läufer sind viel unterwegs. Hier werdet ihr immer wieder Berichte von den Wettkämpfen der Delligser finden. Natürlich gibt es auch mal eine Homestory oder ein wenig Laufkunde. Lasst euch überraschen..

 

Wer unsere Gruppe nicht kennt: Wir laufen seit 1998 zusammen und sind mittlerweile über 20 Marathon- und Ultraläufer. 2008 haben wir in der Gruppe die schnellste Laufdurchquerung Deutschlands zu Fuß hinbekommen. Nach 2 Tagen und 22 Stunden waren wir in einer Staffel, ohne Unterbrechung, von Österreich nach Dänemark gelaufen. Ansonsten waren wir als Mannschaft bei den großen Marathons und Ultraläufen sehr erfolgreich und verfügen auch über ein paar verdammt schnelle Läuferinnen und Läufer.  

 

Legen wir also los...



Hamburg als extrem gutes Pflaster.


Verdammt, wie ist die Zeit verflogen! Die Jahre rauschen an mir vorbei wie ein Schnellzug. Das lässt sich nicht ändern; leider. Aber dafür haben die Jahre schöne Erinnerungen hinterlassen. Der 15. Hamburg Marathon im Jahr 2000 ist so eine Erinnerung.


Wir trafen meinen Freund Andreas Hünerberg, seines Zeichens fünffacher Hamburger Marathonmeister. Er zeigte uns, worauf wir achten mussten. Sabine, Kathrin, Karsten, Hermann und ich waren am Start. Die Bedingungen waren gut und wir liefen allesamt gute Zeiten.


Kathrin lief eine fantastische 3:36 Stunden. Eine Zeit, die bisher nur wenige Frauen im DSC geknackt haben. Ich konnte das erste Mal unter drei Stunden laufen und auch Sabine lief unter die Schallmauer. Den Rest der Ergebnisse habe ich nicht mehr mit Stunden und Minuten im Kopf. Ich weiß nur: Wir waren gut.



Schnell und gut drauf: Kathrin am Jungfernstieg.


Laufen war damals noch ein zentraler MIttelpunkt in unserem jungen Läuferleben. Wir trainierten hart und waren ziemlich ansgpannt und hoch motiviert. Die Ergebnisse sprachen für sich. Wir konnten das kleine Delligsen ziemlich gut vertreten und heimsten einige Titel ein.


Doch letztendlich sind diese Titel zweitrangig. An erster Stelle stand der Spaß am Laufen und die verschworene Gemeinschaft der Gruppe. ich denke gern daran zurück...



Thomas Knackstedt



Schweinepfade und Heimatkunde.


Der Laufsonntag im strahlenden Sonnenschein. Was will man mehr? Der Mädels-Lauftreff ist zum zweiten Mal komplett ausgefallen. Kathrin und Silvia noch angezählt, Macho erkältet und Sonja im Einzeltraining. Da kann man nicht zusammenfinden. So wollte ich heute allein laufen, aber dann meldete sich doch tatsächlich Melina. Was für ein Glück!


Mein Fuß ist noch nicht okay und Melina hat mit einer Erkältung und einem umgeknickten Fuß pausiert. Da sind wir heute ein echtes Traumpaar. Ich entscheide mich für eine 13 Kilometer lange Heimatkundestrecke. Hört sich komisch an, ist aber wahr.


Wir steigen in Grünenplan unterm Idtberg ein und klettern über einen kleinen Trail Richtung Kaierde. Hier im Schatten ist der Boden noch gefroren. Am Beginn der Schleie laufen wir in den Idtberg hinein und nehmen einen ziemlich unbekannten Schweinepfad Richtung Ziegenrücken. Wir versinken teilweise knöcheltief und haben dabei jede Menge Spaß.     




Abteilung Schweinepfad.


Danach gibt es Kaierde von hinten. Hinter der Geierhütte und der alten Mühle zeige ich Melina ein paar Ansichten, die nicht jeder im Hils schon gesehen hat. Am Ende geht es zu Kaierders geheimen schönsten Ort(jedenfalls wenn man mich fragt). Wir laufen an der Welle entlang.



Melina an der Welle.


Danach geht es noch mal unter Ziegenrücken entlang und über den alten Kaierder Weg nach Delligsen. Hier hat die Sonne schon so viel Kraft, dass wir ordentlich ins Schwitzen kommen. Am Ende trennen wir uns am Gelben Wasser und ich stelle wieder einmal fest: Laufen ist schön. Zusammen Laufen ist schöner!



Thomas Knackstedt



Jörn und Jogi unterwegs.

 

Zwei Läufe mit komplett unterschiedlichem Charakter. Jörn war beim Deutschen Cross Cup in Löningen. Hier sein Bericht.

   

Am vergangenen Samstag fanden in Löningen / Kreis Cloppenburg die Landesmeisterschaften im Crosslauf statt. Erstmals wurden die Läufe der NLV Meisterschaften am Abend unter Flutlicht ausgerichtet,was der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre verlieh.


Der Laufkurs führte über Wiesen,Strohballen mussten übersprungen,Erdwälle überquert und Senken die von Traktoren ausgeleuchtet wurden durchlaufen werden.



Jörn in Löningen.


Die Kälte und hart gefrorene Laufstrecke aber vor allem die Dunkelheit machte Tempolaufen allerdings zusätzlich schwer. Jörn Hesse entschied sich auf der über 7 Runden führenden 10300m Langstrecke alles auf Platzierung zu setzen. Mindestens Platz 3 auf dem Podest in der Altersklasse M40  war angestrebt und so hieß es von Anfang an Druck auf die stärkenen Läufer zu


Machen, die allerdings schon Körner auf der Kurzstrecke gelassen hatten. Das gelang anfangs sehr gut am Ende mußte Hesse aber zwei Topläufer passieren lassen und so sprang zum Schluss der erhoffte Bronze-Platz in 39:56 Minuten heraus.



Jogi in Burg.

     

Jogi, der seit Juli 2017 komplett ausgefallen war, nahm sich als ersten Wettkampf nach der langen Pause den Frostwiesenlauf in Burg, in der Nähe von Magdeburg vor. Hier waren 20 Kilometer zu absolvieren. Das alles ohne Zeitwertung. Für Jogi genau der richtige Einstieg. Kein Stress und ein langer Lauf, um wieder mal ein wenig Renn-Atmosphäre zu schnuppern. Jogi kam gut durch und hatte jede Menge Spaß.



Thomas Knackstedt




 

 

 

 

 

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