Link oder Leben

 

Hier ist Platz für alle Themen rund ums Laufen und Leben. Diese Rubrik kann sich bei besonderen Anlässen ändern und sich ganz speziell auf einen Wettkampf oder andere Dinge focussieren.     

 

Ansonsten ist hier Raum für alles, was uns bewegt. Freundschaft, Abenteuer, Liebe, Leben, Alltag oder Urlaub. Lasst euch einfach überraschen...


 


Frühsport der besonderen Art.

 

Das Thermometer zeigt -9,8 Grad an. Verdammt kalt. Die Uhr zeigt 06:00 Uhr an. Draußen sind die Straßen, Autos und Häuser mit Frost und Raureif überzogen. Der Himmel steht voller Sterne und ein blutroter Mond hängt mitten dazwischen. Wir hatten im letzten Sommer eine komplette Mondfinsternis. Die war wunderschön. Das heute ist allerdings noch mal eine ganz andere Nummer. Die eisig-frostige Luft verwandelt den roten Mond in einen Rubin, der hoch oben am Himmel steht.




Kurz vor der totalen Finsternis.

 

Kathrin und ich sind aus dem warmen Bett direkt vor das offene Dachbodenfenster gegangen. Eine eisige Brise umweht uns. Doch das spüren wir kaum. Unsere Augen und das Objektiv meiner Kamera sind direkt auf den Mond gerichtet. Seit Minuten konnte man sehen, wie sich der Erdschatten Stück für Stück vor die volle Scheibe des Mondes schob. Jetzt ist es soweit. Der Mond steht komplett im Erdschatten. Was für ein Anblick!




Totale Finsternis.

 

Ich genieße dieses kleine Glück. Da zu sein, wach zu sein, einen freien Himmel zu haben und die Kamera schussbereit in der Hand zu wissen. Wer weiß ob und wann wir das noch einmal sehen können. Ich kann mir gut vorstellen, wie Menschen von Tausenden von Jahren mit Schrecken und den wildesten Ahnungen solche Himmelsschauspiele beobachtet haben. Wir sind da ziemlich abgebrüht. Zwar hüpfen unsere beiden Herzen am offenen Dachfenster vor Freude in der Brust, doch Millionen anderer Menschen geht so ein Ereignis, gelinde gesagt, am Arsch vorbei. Ich weiß, solange wie ich noch über die Konstellation der Sterne und Planeten staunen kann, lebe ich noch. Ein gutes Gefühl…


   

Thomas Knackstedt



Jörn Hesse gewinnt zum 11. Mal die Winterlaufserie.

 

Am Ende der 34. Winterlaufserie in Holzminden stand Jörn Hesse zum 11. Mal als Sieger auf dem Treppchen der 100 Kilometer Wertung. Dazu musste der Delligser 5 Mal in Holzminden antreten, um die anspruchsvolle 20 Kilometer Strecke im Solling zu laufen. Kein anderer Läufer stand bei der Winterlaufserie so oft auf dem obersten Treppchen des Siegerpodestes wie Hesse. Seine Zeit in der 100 Kilometer Wertung betrug 6:48 Stunden. Damit hatte er eine halbe Stunde Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Insgesamt beendeten 24 Männer die 100 Kilometer Wertung der Laufserie.



Jörn...



... und Thomas.

 

Thomas Griebel startete in der 50 Kilometer Wertung der Serie. Dort galt es 5 Mal einen 10 Kilometer Kurs rund um die Sportanlage des PSV Holzminden zu bewältigen. Thomas Griebel zeigte sich in beeindruckender Form. Von 42 Finishern belegte er insgesamt den 11. Platz. In der Altersklasse M60 wurde er Zweiter.



Thomas Knackstedt



Buchtipp

Autor: William Paul Young

Titel: Die Hütte


Tränen sind die besten Worte des Herzens.

 

Und Tränen habe ich beim Lesen von William Paul Youngs Buch -Die Hütte- reichlich vergossen. Für einen gläubigen Christen und steten Kirchengänger kein Wunder, denken sie vielleicht. Ich muss sie enttäuschen. Ich bin weder das eine noch das andere; im Gegenteil. Ich glaube nicht an den Gott der Bibel und an die Kirche und ihre Institutionen nur mit sehr großen Bedenken. Gerade amerikanischen Büchern oder Filmen, die mit religiösem Glauben zu tun haben, drehe ich grundsätzlich den Rücken zu. Das ist mir zu verquast, kindisch, belehrend und teilweise auch dumm. So habe ich ein paar Jahre gebraucht, um -Die Hütte- in die Hand zu nehmen. Die Vorurteile, von denen ich reichlich besitze, waren einfach zu groß. Wie unsagbar überraschend war es da, zu bemerken, dass Youngs Buch nichts mit dem Glauben, der Liebe und dem Gott zu tun hat, den ich aus der Schule und dem Konfirmationsunterricht kannte. Im Gegenteil, -Die Hütte- ist ein genialer Gegenentwurf zu dem, was uns „Glauben“ gemacht wurde. Ein Buch, das bewegt, tief berührt, mitnimmt und Hoffnung verbreitet.

 

Mackenzie wurde auf eine harte Probe gestellt. Seine kleine Tochter Missy fällt einem Verbrechen zum Opfer. Die große Traurigkeit stellt sich bei Mackenzie und seiner Familie ein. Er verliert seinen Glauben und seine Lebensfreude. Dann liegt eines Tages ein Brief von Gott in seinem Briefkasten. Der lädt ihn in die Hütte ein, in der Missy ermordet wurde. Erst denkt Mackenzie an einen bösen Scherz, doch dann folgt er der Einladung und sein ganzes Weltbild wird über den Haufen geworfen. Er trifft Gott, doch der ist völlig anders, als sich Mackenzie das jemals gedacht hätte.

 

Es fällt schwer, einiges von dem zu verstehen, was William Paul Young uns da erzählt. Man braucht einen Moment, um zu begreifen, wie fundamental anders der Weg ist, den er vorschlägt. Aber es lohnt sich, den Kopf dafür freizumachen und ein paar Schritte mitzugehen. -Die Hütte- schlägt nichts vor, belehrt nicht, erhebt keinerlei Ansprüche und erwartet keine Leistung. Sie bietet nur an; mehr nicht. Lesen sie sich einfach mal rein. Vorbehaltlos und ohne Erwartungen. Vielleicht haben sie das gleiche Glück wie ich: Eine wunderbare Geschichte zu erleben. Zum Lesen des Buchs sei vielleicht noch gesagt: Ich glaube fast, dass es Sinn macht, zuerst die Danksagung, die Entstehungsgeschichte des Buchs, sowie das Interview mit William Paul Young(alles am Ende des Buchs) zu lesen, bevor man die Geschichte liest. Das Verständnis ist dann wesentlich einfacher.



Thomas Knackstedt


 

Die Homepage unseres Vereins erreicht ihr unter

 

 

http://www.delligser-sport-club.de/

 

Dort ist unter der Rubrik "Lauftreff" noch ein Archiv vorhanden, in dem ihr die Wettkämpfe und Bericht der letzten beiden Jahre lesen könnt.  

 

Wer einfach nur gern liest, und auf neue, interessante Texte steht, der darf hier schauen

 

Die Polizeipoeten

 

Wer einen Blick auf meine Amazon-Seite werfen möchte, kann das hier tun:

 

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