N E U : 16. Juli 2024   


Laufen fragt: Was ist eigentlich Training?


Die Startseite erfindet eine neue Sportart.


Link oder Leben schaut nach Berlin.


In Laufen steht das Mittwochtraining.


Link oder Leben zählt die guten Dinge.


In Schreiben fällt ein Lauf ins Wasser.


Laufen bereitet sich vor.


Link oder Leben gibt im Training Gas.



   Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Delligser Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von den Delligser Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.     


 


Search & Run.


Heute, um 11.00 Uhr, am Von Langen Platz, im Waldgebiet Grünenplan, war es so weit: Kathrin erfand die neue Fun-Sportart Search & Run. Noch nie gehört? Kein Wunder. Das ist der neueste, heiße Scheiß in der Läuferszene. Gab es vorher garantiert noch nie. Das Beste daran: Alles basierte auf einem Zufall. Genau wie die größten Erfindungen der Menschheit: Die Musik (weil ein Steinzeitmensch zufällig ins Feuer fasste), das Erkennen der Schwerkraft (weil Newton ein Apfel herunterfiel), der Alkohol (weil jemand die Gerstensuppe zu lange stehen ließ). Aber von vorn:


Kathrin, Petra und ich hatten uns zum Laufen verabredet. Das kommt Sonntagmorgens ziemlich oft vor. Natürlich war auch Arkadi dabei. So trafen wir uns um 11.00 Uhr am Von Langen Platz. Kathrin, Arkadi und ich waren die Ersten vor Ort. Arkadi schnüffelt ein wenig über den Platz und als ein Mountainbiker aus dem Kammweg kam, rief ich den Hund. Der hörte nicht sofort und Kathrin, zu 100 Prozent kompromisslose Hundeerzieherin, wollte meinem Kommando ein wenig mehr Nachdruck verleihen, in dem sie etwas in Arkadis Richtung warf. Natürlich nicht auf den Hund, sondern neben ihn. Als das Flugobjekt mich passierte, dachte ich: Nein! Das glaube ich jetzt nicht! Wirft sie tatsächlich den Autoschlüssel durch die Luft?


Zeitgleich mit dem fliegenden Schlüssel fuhr Petra auf den Parkplatz, Arne und seine Gattin Ilka stiegen aus ihrem Auto und Annike kam aus dem Wald gelaufen. Es geschehen zufällig gleichzeitig Dinge, die man geplant nie so hinbekommen hätte. Während ich registrierte, dass sich hier auf einmal Teile der Laufgruppe trafen, flog der Schlüssel mit einem leisen „Wusch“ am Hund vorbei in eine Buschreihe. So weit, so gut.


Während ich Ilka, Annike, Petra und Arne begrüßte, tauchte Kathrin in die Buschreihe am Parkplatzrand ein. Sie verschwand dort in einem unheilvollen Blätterrascheln. Noch während Annike, Petra, Arne und ich uns begrüßten, hörten wir aus der Buschreihe den Satz: „Scheiße! Wo ist der Schlüssel? Ich finde ihn nicht!“ Ihr könnt euch vorstellen, was darauf passierte.


Buschreihen haben es so an sich, dass sich dort auf dem Boden das verwelkte Laub der letzten Jahre ansammelt. Das kann eine wunderbar unübersichtliche Schicht von ca. 10 Zentimeter Dicke produzieren. Wenn so eine Buschreihe dann noch an einem gut frequentierten Parkplatz für Wanderer steht, sammeln sich dort auch andere Sachen an. Flaschen, Plastikverpackungen, Papierschnipsel, Hundegeschäfte und ähnliches. Ich erinnere hier nur kurz daran, dass der Von Langen Platz im Volksmund auch „Pariser Platz“ genannt wird.


Na ja, … jetzt waren Annike, Petra, Arne, Kathrin und ich in der Buschreihe abgetaucht und suchten den Autoschlüssel. Der hatte natürlich keinen bunten Anhänger, kein Schlüsselband, kein Maskottchen, nichts. Nach einer Minute erfolglosen Suchens und herumstochern in Laub und Müll sagte ich zur Liebe meines Lebens: „Wie kann man so doof sein und den Autoschlüssel hinter dem Hund herwerfen?“ Keine Antwort. Hatte ich auch nicht erwartet. Petra fragte: „Hast Du einen Ersatzschlüssel?“ Jetzt antwortete Kathrin: „Ja. Zuhause.“ Okay, mir sollte es egal sein. Ich wollte ohnehin nach der 10 Kilometerrunde mit den Frauen nach Hause laufen.


Unser Suchtrupp kramte so lange im Gebüsch herum, bis Kathrin irgendwann lauthals rief: „Ich habe ihn!“ Na bitte geht doch. Wäre ja auch gelacht gewesen, wenn fünf Hochleistungssportler einen Autoschlüssel auf einem Quadratmeter Waldboden nicht wiederfinden. Wir krochen aus den Büschen heraus und stellten fest, dass wir für den anschließend Lauf schon eine gewisse Aufwärmphase absolviert hatten. Schau mal einer an. Was es nicht alles gibt.



Mit diesen Beiden kann man viel Spaß haben.


Als wir die ersten Meter auf dem Langen Weg liefen, sagte ich zu meinen Begleiterinnen. Wisst ihr was? Kathrin hat gerade eine neue Sportart erfunden. Search & Run. Gibt es noch nicht. Sollte sie sich patentieren lassen. Ist ein verdammt gutes Aufwärmprogramm für einen Lauf. So liefen wir lachend in den Wald hinein…



Thomas Knackstedt



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