N E U : 19. November 2019      


Auf der Startseite steht ein neuer Text.


Link oder Leben hat den Sonntag für Euch.


Laufen war bei der Winterlaufserie in Holzminden.


Vom Wiedereinstieg berichtet Link oder Leben.


Link oder Leben hat das Mittwochtraining.


Schreiben hat einen neuen Text für Euch.


Laufen hat eine lange Premiere.


Laufen schaut nach vorn.


     

Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Delligser Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von den Delligser Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.      





Gefunden


Es ist die ewige Suche. Doch nicht nach dem Heiligen Gral, sondern nach dem richtigen Partner. Wobei es bei dem Wort richtig immer auf die Perspektive ankommt. Wer sich verliebt, hat immer den richtigen Partner. Ob daraus Liebe wird, die ein ganzes Leben lang hält, kann nicht vorhergesagt werden.


Menschen verändern sich. Unwiederbringlich. Die Hälfte aller langjährigen Beziehungen geht in die Brüche. Am Anfang konnte man sich nicht nur riechen, da war man regelrecht verrückt nacheinander. Doch irgendwann verblasst der verlockende Duft und man wünscht sich Abstand zueinander. Die Liebe kann erlöschen wie ein Feuer, über dem man einen Kübel Wasser ausleert. Warum? Wieso? Weshalb? Diese Fragen kann man sich so oft stellen, bis man durchdreht. Es gibt nur selten eine plausible Antwort. Es geht einfach nicht mehr. Dann weiterzumachen ist so sinnvoll, wie ein totes Pferd zu satteln, um das St. Legier zu gewinnen.


Manche halten durch, weil sie Angst vor der Trennung haben. Manche glauben, dass der unperfekte Partner immer noch besser ist als gar keiner. Kann man machen, ich garantiere allerdings jedem, der dieser Spur folgt, dass man die Garantie aufs Unglücklichsein auf Dauer gepachtet hat.


Ich schaue mir das seit Jahren an. Überall. In der Nachbarschaft, im Verein, auf der Arbeit. Ich sehe ganz wenige Paare, die nach Jahrzehnten noch harmonieren wie am ersten Tag. Sehr viel öfter sehe ich zwei Menschen, die nicht mehr miteinander, sondern nebeneinander leben. Verschenkte Zeit bis zum Tod. Ich bin fest davon überzeugt: Es gibt nur dieses eine Leben! Keine zweite Chance! Keine Wiedergeburt! Entweder du greifst jetzt zu oder nie. So einfach und doch unglaublich schwer ist das.


Wer sich auf die Suche begibt, weiß nie was er findet. Er weiß nicht einmal, ob er überhaupt etwas findet. Ich hatte Glück. Fast so wie in der Janosch-Geschichte, als der kleine Bär für den kleinen Tiger Essen aus dem Wald holen will. Als der Tiger fragt, ob der Bär Pilze suchen geht, antwortet der: Ich gehe keine Pilze suchen. Ich gehe Pilze finden! Das ist einfach nur schön. Aber genau so erging es mir. Ich habe weder die perfekte Beziehung noch die Liebe fürs Leben gesucht. Ich habe sie schlicht und einfach gefunden! Bis heute weiß ich nicht, womit ich das verdient habe. Selbst wenn sich Morgen mein Leben in Luft auflösen würde, wäre das kein großes Problem, denn: Ich habe gelebt!


Ich hätte niemals im Leben gedacht, dass ich Jahrzehnte mit ein und derselben Person zusammenleben kann und noch immer so verknallt bin, wie in den ersten Wochen. Vermutlich ist das reine Glückssache. Allerdings habe ich lange überlegt, bevor ich das „Ja“ vor dem Altar gesprochen habe. Diese Sache mit „bis der Tod euch scheidet“ nahm ich schon ernst.


Sie beherrscht Dinge, von denen ich keine Ahnung habe. Ich habe Tausend Schwachpunkte und Sie ist für jeden davon ein undurchdringbarer Schutzschild. In den wenigen Sachen, die sie nicht kann, bin ich gut. Das passt.



Wir sind nicht Romeo und Julia. Gott sei Dank. Das große Drama war bei uns noch nie zu Gast. Wir sind jeder für den anderen Partner, Freund und Liebhaber. Wir geben uns Mühe, nicht zum altersschwachen Idioten zu werden und wissen, wie verdammt schwer das ist. Wir lieben einander, wollen aber vor allem, dass der Partner uns liebt. Wir denken mit Freude an die Vergangenheit und stürzen uns kopfüber ins Jetzt. Um das Morgen kümmern wir uns Morgen. Das haben wir bisher immer so gehalten.



Thomas Knackstedt



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