N E U : 24. Oktober 2020      


Laufen hat den virtuellen Wettkampf Teil 1.


Das Mittwochtraining steht in Laufen.


Schreiben hat eine neue Geschichte für Euch.


Wettkampfstrecke und Bedingungen gibt es in Link oder Leben.


Laufen läuft bei perfekten Bedingungen.


Link oder Leben hat einen Musiktipp für Euch.


Auf der Startseite steht ein neuer Text.


Sport für Alle heißt es in Link oder Leben.


     

Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Delligser Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von den Delligser Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.      





Von kleinen und großen Computern.


Haben sie schon mal von außerhalb des Körpers liegenden Gehirnen gehört? Mir war das auch neu; bis ich vor kurzem eine Satiresendung sah, in der ein Comedian die Meinung vertrat, dass die meisten Menschen heute ihr Gehirn in der Hand tragen würden. Sie würden das Ding in ihrem Kopf überhaupt nicht mehr nutzen, sondern diese neuen, wunderbaren Geräte, auf denen man den ganzen Tag lang herumdrücken kann, dem Fleischklumpen in ihrem Kopf vorziehen. Ein Gag, okay… oder? Ich bin mir da nicht mehr so sicher.


Ich bin schon immer davon überzeugt gewesen, dass keine Maschine, die es gibt, oder die jemals erfunden werden wird, auch nur die entfernteste Konkurrenz zum menschlichen Gehirn darstellen kann oder wird. Das dachte ich schon, als der erste Commodore 64 das Licht der Welt erblickte und glaube noch heute fest daran. Selbst wenn die Technik noch Tausend mal effektiver sein wird als heute, wird sie es niemals schaffen etwas so komplexes wie das menschliche Gehirn auch nur ansatzweise nachbilden zu können. Ich weiß… es gibt jede Menge Menschen, die das Gegenteil glauben. Aber glauben, das heißt immer, nichts zu wissen. Glauben kann man in der Kirche.


In jeder Amöbe und jedem Tier stecken Tausend Mal mehr Geheimnisse als im größten Computer der Welt. Von Smartphones will ich da gar nicht reden. Da drinnen stecken nur Drähte, Platinen und Strom. Nicht gerade ein sehr kreativer Mix. Die Technikjunkies träumen von einem Computer, der alles kann und komplett auf sich allein gestellt ist. Genau da liegt die Begründung für meinen „Anti-Computer-Glauben.“ Irgendwer muss diese Maschinen bauen, füttern und warten. Wie soll das alles ohne Menschen gehen? Bisher funktioniert es jedenfalls nicht. Zudem können Maschinen logische Dinge vollbringen, aber wir Lebewesen sind nicht logisch. Wir entscheiden aus dem Bauch, nach dem Instinkt, dem Gefühl oder einfach aus einer Laune heraus. All das zusammengefasst nennt man leben. Ein Zustand, den ein Computer niemals erreichen wird.


Leider hat das Gehirn gegenüber dem Handy einen gewaltige Nachteil. Es ist wesentlich schwerer zu bedienen. Vor allem, wenn man sich nie mit ihm auseinandersetzt. Hat man es ein wenig trainiert, ist es ein Wunderding. Es braucht keine Apps, keine Updates, keine Programme, die heruntergeladen und bezahlt werden müssen. Es ist perfekt. Nur allein durch seine Existenz haben wir uns zu den Herren der Welt heraufgearbeitet. Niemand auf diesem Planeten kann uns auch nur ansatzweise das Wasser reichen.

 

Jetzt wollen wir uns allerdings selbst eine Konkurrenz erschaffen. Da das kein Lebewesen sein kann; die haben wir schon alle besiegt, bauen wir uns Maschinen. Wir glauben an sie, wie an Götter. Ihre Bedienungsanleitungen und Möglichkeiten weiten sich zu einer Art Religion aus, der wir bedingungslos folgen. Das ist verrückt.



Wo führt uns das hin? Ich weiß, ich bin da nicht neutral, aber wenn ich mich umschaue, sehe ich den Weg vor mir. Wir fabrizieren verkopfte junge Menschen, die alles was einfach ist unglaublich komplizieren können. Die weder ihren Gefühlen, ihrer Logik oder ihrem Bauchgefühl trauen. Die jede, noch so einfach Aufgabe, mit dem Rechner nachrechnen. Die sich auf keine Wegstrecke mehr trauen, und sei sie noch so kurz, ohne das Navigationsgerät zu befragen. Die Trainer brauchen, um ihre Körper zu bewegen und Therapeuten, um sich ihre Gedanken erklären zu lassen. All das macht mir große Angst.


Die Menschen untereinander werden mehr und mehr beziehungsunfähig. Die verlieben sich in Figuren aus dem Videospiel oder Mangapüppchen mit riesigen Brüsten. Deren beste Freunde sind Siri und Alexa. Doch Wärme und Geborgenheit kann man da nicht erfahren. Wir verschreiben uns der Technik, obwohl unsere Existenz genau vom Gegenteil abhängt. Wir sind Wesen aus Fleisch und Blut.


Wir bilden mit unserem Handy ein Team und bemerken nicht, dass wir in Wirklichkeit allein sind. Fehlender Teamgeist und ein anerzogener Egoismus machen uns das Leben schwer. Wir kommen nicht klar, es läuft nicht rund und wir haben Schwierigkeiten Probleme zu lösen. Dann kommt die Technik ins Spiel, deren Verkäufer uns suggerieren, dass wir sorgenlos leben können, wenn wir alle Entscheidungen einem Computerprogramm überlassen können. Gott bewahre, ich müsste verrückt sein, würde ich diesen Stimmen folgen. 


Jeder von uns ist ein Gewinner. Seit Jahrzehntausenden. Die Vorfahren von allen Menschen, die in diesem Moment auf der Erde leben, haben nie verloren. Nie! Sie haben sich durchgesetzt und fortgepflanzt ohne eine einzige Ausnahme! Kein Krieg, keine Naturkatastrophe, keine Seuche und kein genetischer Fehler konnte sie aufhalten. Das sollte man sich einmal vergegenwärtigen. Wir sind nur hier, weil jeder unserer Vorfahren es geschafft hat, sich zu replizieren. Ohne Computer!


Der „Computer in unserem Kopf“ hat uns zu den Herren(und Damen) der Welt gemacht. Wir sollten ihn nutzen. Wenn er brach herumliegt und nicht beschäftigt wird, stumpft er ab. Dann kann ihn der größte Feind der Menschheit besiegen: Die Dummheit! Das sollten wir nicht zulassen...



Thomas Knackstedt 



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