Laufen hat den Pressebericht zum Celler Wasa-Lauf.
Link oder Leben verbreitet ein wenig Motivation.
Laufen schaut auf den Celler Wasalauf.
Die Startseite hat eine neue Geschichte.
Link oder Leben läuft lang und schnell.
Laufen geht in die entscheidende Phase.
Link oder Leben trainiert im Hellen.
Schreiben schaut auf den Kilometerzähler.
Vom Laufen und Schreiben...
...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Hils-Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.
Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.
Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von unseren Läufern.
"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.
Tausche Feuerwerk-Leben gegen ruhigen,
breiten Strom, oder?
Was würdest Du sagen? Wie sieht sie aus, die Vorstellung deines perfekten Lebens? Was bräuchte es dafür? Freiheit? Abenteuer? Sicherheit? Abwechslung? Reichtum? Liebe? Berechenbarkeit? Ungewissheit?
Ganz sicher, sieht das jeder anders. Vor allem aber sehen die meisten Menschen ihre Vorstellung des perfekten Lebens dort, wo sie sich selbst gerade nicht befinden. Das Glück liegt doch ganz sicher versteckt, schwer erreichbar, irgendwo hinter dem Horizont. Vielleicht am Ende des Regenbogens oder in den Wäldern des Amazonas. Vermutlich…
An diesem Punkt komme ich ins Spiel. Führe ich das perfekte Leben? Ich glaube nicht, dass der Mensch, um den es bei dieser Frage geht, sie selbst für sich beantworten kann. Ich glaube auch nicht an einen Zustand seligen, ewigen Glücks. Ich bin eher für die Abteilung Zufriedenheit zuständig.
Seit drei Jahren habe ich die Arbeitswelt hinter mir gelassen. Nach 46 Jahren Arbeit war dieser Punkt am Ende deutlich schneller erreicht, als ich das gedacht hatte. In diesen 46 Jahren hatte ich es immer mit älteren Kollegen zu tun, die vor mir in Pension gegangen sind. Die zerbrachen sich schon Jahre vorher den Kopf, was sie dann so alles anstellen wollten. Bei den meisten Männern gibt es ja diese klassischen Alterungsphasen. Irgendwann Mitte 40 schaffen sie sich ein Motorrad an, um sich wieder jung zu fühlen. Mitte 50 haben sie auf dem Motorrad nur noch Rückenschmerzen und kaufen sich ein Wohnmobil. Damit wollen sie dann die Welt erkunden. Das ist zumeist jedoch nur ein schöner Traum, der auch wieder vergeht. Irgendwann ist dann die Kreuzfahrt dran und danach der Friedhof. Mit Abenteuer ist dann nicht mehr viel.
Oder aber es geht nach dem Ende der Arbeitszeit in einen anderen Job. Medikamente fahren, Schüler kutschieren, Hausmeisterdienste leisten oder irgendetwas in der Art. Ich frage mich dann immer: Wenn ihr das finanziell nicht nötig habt, wieso macht ihr das? Ich vermute mal, dass es etwas mit Langeweile zu tun hat. Aber sicher bin ich da nicht.
Vielleicht ist es auch der Wunsch nach einem „Feuerwerk-Leben.“ Jeder Tag ein Abenteuer. Unvorhersehbar, gefährlich, verrückt, abgefahren. Nur wer den Tod vor Augen hat kann das Leben genießen. So in der Art jedenfalls.
Nein, das ist nichts für mich. Ich hatte übrigens keinerlei Pläne für den Ruhestand. Ich wollte einfach nur da sein. Mehr nicht. Und bisher bin ich damit ziemlich zufrieden. Mein „Feuerwerk-Leben“ ist natürlich ein echter Rohrkrepierer. Da knallt, funkt und zündet nicht viel.
Ich bleibe morgens so lange im Bett liegen, wie ich mag. Das kann bis 7 Uhr sein. Manchmal auch halb 8 oder 8. Unter Umständen auch mal halb 9. Schauen wir einfach mal. Dann gehe ich mit dem Hund kurz raus und hänge das Vogelfutter auf. Danach frühstücke ich in aller Ruhe und lese die Zeitung. Eine aus Papier, versteht sich. Wenn ich damit durch bin, drehe ich eine Runde mit dem Hund. Vielleicht laufen wir auch zusammen oder fahren mit dem Rad. Je nach Laune. Dann gibt es einen Happen zu Essen, natürlich zusammen mit der Liebe meines Lebens, und danach ist ein Mittagsschlaf angesagt. Ausgeruht wird nach dem Schläfchen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Zwischendurch lege ich mich zum Hund und verpasse ihm ein paar Streicheleinheiten. Wenn dann noch Zeit ist, drehe ich noch eine Rad- oder Laufrunde. Vielleicht schmeißen wir anschließend die Sauna an. Abends gibt es gutes Essen und dann ab aufs Sofa. Dann noch eine Serie oder einen Film. Hinterher den Abschluss-Spaziergang mit dem Hund und ab in die Kiste. Am nächsten Morgen beginnt der ganze Spaß wieder von vorn. Ein bisschen wie Murmeltier-Tag.
So läuft das jetzt schon drei Jahre. Natürlich gibt es hin und wieder auch mal kleine Abweichungen. Ich vergaß, ich lese wieder sehr viel. Auch ein Konzertbesuch oder eine Lesung sind mal drin. Aber nicht so oft wie früher. Vor allem nicht zu vergessen, die Gesellschaft meiner großen Liebe. Mit Abstand der wichtigste Punkt. Auch aus dem Grund, dass sie mich machen lässt und nicht noch das große Abenteuer von mir erwartet.
Jeder muss das für sich entscheiden. Für mich ist das ein Leben ohne Sorgen. Immer gleich behutsam weich und warm ohne Aufreger. Da werden viele sagen: „LANGWEILIG.“ Ja, mag sein. Ist mir aber egal. Ihr könnt gern alle euer „Feuerwerk-Leben“ haben. Abenteuer, Gefahr, Spannung, das Ganze Drum und Dran. Mir ist das zu anstrengend.
Und oft ist es ja ohnehin so, dass jeder das will, was der andere hat und umgekehrt. Wenn also irgendwo jemand ist, der sich ein langweiliges, sorgenfreies, ruhiges, stressfreies, zufriedenes und abenteuerloses Leben wünscht, der kann hier gern vorbeischauen. Ich könnte ein paar Tipps geben.
Thomas Knackstedt
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