N E U : 6. August 2026


Link oder Leben hat das Mittwochtraining.


In Schreiben gibt es eine neue Geschichte.


Laufen schaut auf die nächsten Wettkämpfe.


Link oder Leben hat das Wochenende.


Laufen schwitzt am Trainingsabend.


Die Startseite wird alt.


Link oder Leben hat den Lauf-Alltag.


Laufen be- und entlastet.



   Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Hils-Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von unseren Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.     


 




Am Anfang ist es noch lustig.

Wenn sie ungefähr so alt sind wie ich, kennen sie solche Momente vielleicht. Ich sitze vor dem Fernseher und will auf ein anderes Programm umschalten. Diesen neumodischen Schnickschnack mit Alexa und Co.KG gibt es bei mir nicht, ich drücke noch die Tasten auf der Fernbedienung. Ein Vorgang, den ich schon Hunderttausend Mal im Leben getätigt habe. Aber: Es passiert nichts! Mist! Was ist denn jetzt schon wieder los? Sind die Batterien alle oder ist der Fernseher kaputt? Während ich mit der Fernbedienung auf den Bildschirm ziele und immer wieder den Umschaltknopf drücke, bemerke ich, dass die Liebe meines Lebens neben mir zu lachen anfängt. Wobei… so lustig finde ich das gar nicht. Ich sage: „Was gibt es da zu lachen?“ Sie erwidert: „Ich höre sofort auf, wenn Du die Fernbedienung richtig herum hältst. Oder willst Du irgendwas in deinem Kopf umschalten?“ Ich bemerke meinen Fehler und denke: Schande. Jetzt geht es los.


Aber es geht ja schon seit längerem los. Vor einigen Monaten begleitete ich meine Liebste zum Einkaufen. Sie wollten in den Aldi-Markt. Kein Problem für mich. Schließlich wohne ich seit über sechzig Jahren hier und kenne den Weg. Als ich vor dem Aldi ankomme, muss ich allerdings feststellen, dass dort kein Geschäft mehr ist. Vom Beifahrersitzt aus wird mir erklärt, dass der Laden vor zwei Jahren umgezogen ist. Die Erklärung wird allerdings von ständigem Lachen unterbrochen.


Ich könnte noch ein paar Beispiele aufzählen, die im Lauf der letzten Jahre passiert sind. Wie ich zum Beispiel abends diesen seltsam schmeckenden Rotwein getrunken habe, der sich später als Glühwein offenbarte. Oder wie ich nach einem Wechsel der Reifen meines Mountainbikes vergessen hatte, die Bremsen wieder einzuhängen. Als ich dann, auf dem Weg zur Arbeit, beim Bäcker anhalten wollte, rollte ich ungebremst über die nächste Kreuzung. Da war ich aber wach. Oder die Gänge in den Keller um… ja was wollte ich da eigentlich holen? Wenn es mir partout nicht mehr einfiel, ging ich einfach wieder hoch. Spätestens nach der letzten Treppenstufe fiel es mir wieder ein.


Bild von Nick Page aus Unsplash


Und dann sind da noch die alltäglichen Schwierigkeiten. Zum Beispiel die hochgradige Verletzungsgefahr beim Anziehen von Socken oder der Unterhose. Stehen auf einem Bein wird schwierig, das Treffen der passenden Öffnung in Hose oder Socke sowieso. Und schon sirrt man, beim gescheiterten Versuch den richtigen Einstieg zu finden, wie ein abgeschossener Pfeil auf einem Bein durch die Wohnung. Stürze nicht ausgeschlossen. Als ich meinen Freund, den Doc, der schon ein bisschen älter ist als ich, auf dieses Problem ansprach, sagte er: „Damit habe ich überhaupt keine Schwierigkeiten.“ Auf meine Nachfrage, wie er das hinbekomme, antwortete er nur: „Ich ziehe mir die Klamotten seit Jahren im Sitzen an.“ Okay, so kann man es auch machen.


Ich weiß, wir sind noch im Anfangsstadium dieser Geschichte. Es wird ganz sicher nicht besser. Im Gegenteil. Da bleibt nur der Trost, dass es am Anfang noch ziemlich lustig ist. Ob das auch so bleibt, werden wir sehen…



Thomas Knackstedt



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