Sie laufen und laufen...        

        

Die Delligser Läufer sind viel unterwegs. Hier werdet ihr immer wieder Berichte von den Wettkämpfen der Delligser finden. Natürlich gibt es auch mal eine Homestory oder ein wenig Laufkunde. Lasst euch überraschen..

 

Wer unsere Gruppe nicht kennt: Wir laufen seit 1998 zusammen und sind mittlerweile über 20 Marathon- und Ultraläufer. 2008 haben wir in der Gruppe die schnellste Laufdurchquerung Deutschlands zu Fuß hinbekommen. Nach 2 Tagen und 22 Stunden waren wir in einer Staffel, ohne Unterbrechung, von Österreich nach Dänemark gelaufen. Ansonsten waren wir als Mannschaft bei den großen Marathons und Ultraläufen sehr erfolgreich und verfügen auch über ein paar verdammt schnelle Läuferinnen und Läufer. 


 

Legen wir also los...



Auslaufen mit Hindernissen.


Verdammt, was hatte ich heute Morgen für schwere Beine! Die MTB Tour gestern hat meinen Muskeln ordentlich zugesetzt. Da ist Auslaufen immer eine gute Sache. Kathrin hatte mit Petra telefoniert und Marco wollte ebenfalls mit. So ging es um 12 Uhr Mittags los.


Überaus geschickt hatte ich für die Mädels einen anderen Weg Richtung Kaierde ausgesucht als für Marco und mich. Wir wollten uns an der Abzweigung Taubensütter treffen und das ging, natürlich, komplett in die Hose. Die Mädels liefen zu weit und wir bogen vor ihnen ab. Das hatte zur Folge, dass wir uns erst bei Kilometer 7 wiedersahen.



Mit Marco in den Leinewiesen.


Marco hatte den Samstag im Garten geackert und war genauso frisch wie ich. Wir liefen langsam in Richtung Hagental und sammelten bei der Erkundung eines Trails erst mal eine Hand voll Zecken ein. Dann holten wir die Mädels ein und liefen über Mittal wieder nach Hause. Petra und Kathrin waren gut drauf.


Am Ende war ich froh, als ich bei Cappuccino und Kuchen auf dem Balkon saß. Das war ein trainingstechnisch hartes Wochenende.



Thomas Knackstedt



Den letzten beißen die Hunde...


... oder so ähnlich. Das könnte das Motto des gestrigen Trainingsabends gewesen sein. Es ging schwer zur Sache. Doch dazu kommen wir später.


Zunächst einmal lief ich mit Marco ein paar Kilometer vorweg. Als ich zum Himmel schaute und ihm sagte: "Ich glaube, es gibt Regen" lachte er nur. Er entgegnete: "Franzi hat auf ihre Wetter-App geschaut. Es bleibt trocken." Wir sammelten Kathrin, Messer und Karsten vor unserer Haustür ein und der Himmel war noch dunkler als zuvor. Ich wiederholte meine Sorge und Messer sagte: "Ich habe auf die Wetter-App geschaut. Das zieht vorbei." So weit, so gut...


Wir waren genau einen Kilometer Richtung Treffpunkt gelaufen, als der Himmel seine Schleusen öffnete. Sehr, sehr weit. Es klatschte eimerweise Wasser auf uns herab. Innerhalb einer Minute waren wir komplett durch, inklusive aufgeweichter Laufschuhe. Na Klasse, dachte ich... Wetter-App. Ich mag diese Dinger nicht.


Am Treffpunkt stießen Annike, Arne, Mario, Jürgen, Dennis und unser neuer Praktikant Tim zu uns. Die waren allesamt noch trocken und natürlich hörte der Regen genau jetzt auf. Super.


Wir liefen locker nach Kaierde. Dort stand der erste schnelle Tausender auf dem Plan. Einmal um den Sportplatz. Kathrin vorweg, der Rest hinterher. Marco und Mario waren vorn, der Rest reihte sich ein.


Danach ging es Richtung Delligsen und dort angekommen in einem schnellen Tausender zum Ortsausgang Richtung Grünenplan. Hier zeigten Tim, Karsten und Dennis, dass sie gut drauf sind. Fast die gesamte Truppe blieb unter der 4 Minuten Grenze.


Danach dackelten wir langsam nach Grünenplan zum schnellen Tausender Nummer 3. Auch hier ging es megaschnell zur Sache. Der Abschluss war dann der Tausender vom Gelben Wasser nach Delligsen. Den brummten Marco und Mario in 3:10, bzw. 3:11 Minuten weg. Wahnsinn. Dahinter kamen Karsten, Tim, Jürgen und ich ins Ziel. Von Tims 3:25 bis zu meiner 3:35 Minuten ging es da knapp zu. Die restliche Truppe war nicht weit hinter uns.



Kathrin und Seishiro in bester Lauflaune.


Das war ein Trainingsabend wie früher. Knallhart und anstrengend. Besonders gefreut habe ich mich über Kathrin. Die hat sich bei den schnellen Abschnitten richtig reingehängt und war gut unterwegs. Das sieht der Trainer gern...



Thomas Knackstedt



Langsam und zügig.


So sah das Training am Wochenende aus. Der Samstag und der Sonntag waren dabei so unterschiedlich, wie man sich das nur vorstellen kann.


Samstagmittag lag eine regelrechte Hitzeglocke über dem Ort. Als ich, im strahlenden Sonnenschein, die Schleie hinauftrabte war die Luft zum Schneiden und die Sonne brannte unangenehm auf der Haut. An Tempo war da nicht zu denken.


Im Wald gab es Schatten und das ging um Klassen besser. Die Hirschmannquelle, die ich passierte, sprudelt ihr Wasser momentan nur noch tröpfchenweise heraus. Über den Radweg, wieder in der Sonne, ging es dann nach Haus. Diese 15 Kilometer waren anstrengend.



So heiß wie bei Besis Marakesch-Marathon war es nicht...


Ganz anders der Sonntag. Nach einem fetten Regenguß kühlte die Luft auf angenehme 20 Grad ab. Marco hatte sich mit mir verabredet und wir liefen eine 15 Kilometerrunde über Varrigsen und Ammensen. Die Bedingungen waren angenehm und wir waren zügig unterwegs. Marco hatte gestern jede Menge Höhenmeter gelaufen, das sorgte heute dafür, dass er neben mir nicht unterfordert wurde. Wir quatschten jede Menge und die Laufkilometer flogen nur so dahin. Das machte Spaß.



Thomas Knackstedt



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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